Designinstitut für Mobilität und Logistik

Vielfältige Schnittstellen für die Designforschung schaffen

DML

Die Aufgabe

Transport, Mobilität, Logistik gehören zu den gewaltigsten CO2-Emittenten. Sie sind aber zwingend notwendig, um eine hochtechnisierte Gesellschaft zu ermöglichen. Sie belasten zugleich Städte und Landschaften mit gewaltigen Infrastrukturen und Flächenansprüchen. Insofern gehören Designlösungen für diese Aufgabenfeldern zu den wichtigsten Aufgaben des Designs.

Symposium „Die Zukunft des Autos?“ in den Opelvillen, Rüsselsheim
Symposium „Die Zukunft des Autos?“ in den Opelvillen, Rüsselsheim, mit Politiker:innen, Ingenieur:innen und Designer:innen
Empathy Based Dialog

Die Initiatoren

An einem Nachmittags des Jahres 2013 entschieden die Freunde und Kollegen an der Hochschule für Gestaltung Offenbach, zur Lösung der Fragestellung, ein eigens dem Themen Mobilität und Logistik gewidmetes Institut zu gründen. Prof. Dr. Kai Vöckler war zuvor als Stiftungsprofessor an die HfG berufen worden. Bereits im Jahre 2010 hatten Prof. Perter Eckert und Prof. Georg-Christof Bertsch die Konferenz "Die Zukunft des Autos?" durchgeführt, bei der grundlegende Fragen diskutiert wurden, die weit über das klassische Verständnis der Rolle von Design im Kontext der Mobilität hinausgingen.

Prof. Dr. Kai Vöckler, Prof. Peter Eckart, Prof. Georg-Christof Bertsch
v.l.: Prof. Dr. Kai Vöckler, Prof. Peter Eckart, Prof. Georg-Christof Bertsch

Das Ergebnis

Das DML war der erste akademische Mieter am neu gegründeten House of Logistics and Mobility des Landes Hessen, Gateway Gardens, Frankfurt am Main. Aus dem Institut direkt gingen zahlreiche Forschungsprojekte hervor. Das DML war überdies ein relevanter Faktor im Zusammenhang mit der Bewerbung um ein millionenschweres Mobilitätsdesign-Forschungsprojekt „Infrastruktur – Design – Gesellschaft“, finanziert aus dem LOEWE-Programm des Landes Hessen. Dieses wurde unter Federführung von Kai Vöckler und Peter Eckart für die Jahre 2018-2021 an die HfG geholt. Die HfG hat dabei den Lead des Projektes inne, an dem auch die TU Darmstadt, die Goethe Uni sowie die Frankfurt University of Applied Sciences mit jeweils mehreren Fachbereichen beteiligt sind. Das Ziel ist die Etablierung eines "Zentrum für Mobilitätsdesign".

androidarrow-leftarrow-rightclosemenu